Griechenland im Herbst
Der Herbst ist vielleicht das schönste Geheimnis Griechenlands. Das Licht wird golden, gegen Abend fast kupfern, und das Meer — im September noch bei 24 °C — lädt zu den gelassensten Bädern des Jahres ein. Die Reben färben sich rot, die Oliven beginnen zu reifen, und die Tavernen servieren die ersten Saisongerichte in intimer Atmosphäre. Es ist das Griechenland, das man auskostet: zu Fuß auf wieder still gewordenen Pfaden, mit dem Rad zwischen verschlafenen Dörfern, auf einer geführten Reise oder ganz individuell. Unsere Lieblingsjahreszeit, ohne zu zögern.

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Warum im Herbst nach Griechenland reisen?
September und Oktober sind gesegnete Monate in Griechenland. Die Sonne bleibt großzügig (25 °C im Mittel), doch ohne die Intensität des Sommers. Das Meer bewahrt die über die Sommermonate gespeicherte Wärme, und man badet mit einem Vergnügen, das die Milde der Luft noch steigert. Das tiefer stehende Licht hüllt die Landschaften in einen goldenen Ton, der jeden Augenblick verzaubert.
Es ist die Zeit der Weinlese und der ersten Olivenernten. Auf den Märkten breiten sich Granatäpfel, Feigen und Muskattrauben in Fülle aus. Die Gastwirte, vom sommerlichen Andrang befreit, nehmen sich Zeit, von ihren Rezepten zu erzählen, einen lokalen Wein zu empfehlen, ein hausgemachtes Dessert anzubieten. Viele Reisende halten den Herbst für die schönste Jahreszeit, um Griechenland zu entdecken — und wir teilen diese Ansicht.
Unsere Vorschläge für den Herbst
Kreta ist im Herbst prachtvoll, ganz besonders im September. Die Hochebenen schmücken sich mit warmen Farben, die Dörfer feiern die Ernte, und die Schluchten bieten schattige Spaziergänge in großartiger Felskulisse. Es ist der Moment, das neue Olivenöl zu kosten, unter Ihren Augen gepresst.
Die Kykladen, gebadet in jenem goldenen Licht, das so viele Maler inspiriert hat, finden ihre Gelassenheit wieder und sind bis in den Oktober hinein großartig. Die Gassen von Paros, die Pfade von Naxos, die Buchten von Amorgos: Alles nimmt einen sanften Rhythmus an, den des ursprünglichen Griechenlands.
Der Peloponnes entfaltet seine Olivenhaine, so weit das Auge reicht, seine antiken Stätten im streifenden Licht und seine Steindörfer, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Weiter südöstlich genießt der Dodekanes noch angenehme Wärme und ein klares Meer, ideal, um die Saison in Schönheit zu beschließen.
